Freitag, 27. April 2007
Ich habe zu Hause keinen Fernseher und höre auch kaum Radio. Wenn ich unterwegs bin lese ich oft die 20Minuten-Zeitung. Meine Interessen liegen aber dann jeweils nicht im Bereich Umwelt oder Umweltschutz usw. Deshalb ist mir diese Woche auch keinen Beitrag zur Frage aufgefallen.
Im Bezug auf Afrika denke ich, wird in den Medien zu wenig genau geschildert, was sich wirklich abspielt. Themen aus Europa und Amerika werden gross aufgebauscht, obwohl sie im Gegensatz zu Afrika weniger Hilfe nötig hätten.
Donnerstag, 26. April 2007
Ozonwerte, Klimaveränderung, Waldbrandgefahr
Davon betroffen ist in erster Linie die Ökologie. Niemand kann genau sagen, was diese Veränderung mit unserer Natur macht. Wird es mehr Überschwemmungen geben? Die Waldbrandgefahr ist ebenso eine Gefahr für und wie auch für die Tiere und Pflanzen. Eine eher ökonomische Aspekt beinhaltet auch die Frage der Tempolimite. Können wir uns das leisten? In einer Zeit, in der man möglichst schnell von einem Ort zum anderen kommen muss?
Sozial gesehen könnte man sehr weit gehen und sagen, man sollte bei diesen Ozonwerten und Strahlungen möglichst nicht ans Sonnenlicht. Was würde das wohl für die Gemeinschaft bedeuten?
In Bezug auf Afrika ist auch dieses Thema von Relevanz, denn die Klimaerwärmung, sowie die erhöhten Ozonwerte beeinflussen das Leben auf jedem Erdteil.
Dienstag, 24. April 2007
Ozonbelastung, Pollenbelastung, Waldbrangefahr und und und
Durch den Auftrag, in den Medien auf spezielle Aspekte zu achten, habe ich begonnen, jeden morgen während meiner Fahrt zur Schule Radio zu hören. Aufgefallen ist mir vor allem, dass immer wieder von der Ozonbelastung, den hohen Temperaturen, der Pollenbelastung und der Waldbrandgefahr die Rede ist. Die Waldbrandgefahr und einige Waldbrände waren dann auch gestern im Fernsehen ein Topthema. Durch die Trockenheit, die wegen der hohen Temperaturen und der ausfällenden Regengüssen entstanden ist, sind viele Menschen angespannt. Hinzu kommt der immer höhere Anteil der Heuschnupfenpatienten, die im Moment sehr leiden. Dies hat natürlich Auswirkungen auf das soziale Zusammenleben, man ist gestresst, hat keine Energie und ist genervt. Ich spreche aus Erfahrung und kann diesen Symptomen nur zustimmen. Für die Bauern und anderen Menschen, welche anbauen ist die Trockenheit ein grosses Problem, die Ernte bleibt aus oder ist nicht so ergiebig wie geplant, es können soziale Probleme entstehen. Die meisten jetzigen Probleme beinhalten alle drei Ebenen des Nachhaltigkeitsdreiecks.
Für mich stellt sich die Frage, was ich oder wir alle gegen diese Problematiken tun können. Um die Situation jetzt zu verändern können wir meiner Meinung nach nicht viel tun, für die Zukunft jedoch sieht das ganz anders aus.
Wir sollten acht geben auf unsere Erde und sie so behandeln, wie wir auch von ihr behandelt werden möchten.
In Afrika sieht es nicht viel anders aus, den Unterschied betrachte ich vor allem darin, dass viele Menschen dort keine Medien haben, d.h. sie wissen gar nicht was weiter weg von ihnen passiert. Die Problematiken sind jedoch ähnlich wie bei uns, nur haben viele Menschen dort kein grosses Wissen über Ozonbelastung etc.
Wir können hoffen, dass es bald wieder zu regnen beginnt und die Problematiken ein wenig nachlassen und sich unsere Erde ein bisschen erholen kann.
Die Schattenseiten des schönen Wetters
In den letzten Tagen habe ich Zeitungsartikel zum Thema Klimawandel gelesen und auch in den Nachrichten wurde der warme April auseinandergenommen. Das anhaltende schö-ne Wetter führte bisher zu deutlich übernormalen Temperaturen und trockenen Ver-hältnissen. Infolge der Wärme und des Niederschlagsmangels herrscht in der ganzen Schweiz erhöhte Waldbrandgefahr. Eine Entspannung der Lage ist im Moment nicht in Sicht. Heute Morgen habe ich in der Tageszeitung 20minuten gelesen, dass Nidwalden sogar in gefährdeten Regionen Rauchverbot erlässt.
Die Klimaerwärmung ist vorwiegend durch menschliche Tätigkeiten verursacht worden. Hauptursache ist die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl, Benzin und Gas. Die Folgen unseres rücksichtslosen Handelns sind für die Natur, für die Wirtschaft und für uns Menschen enorm. Die negative Auswirkung der Klimaerwärmung zeigt sich zum Bei-spiel in Form von Trockenheit, die zu Ernteverlusten führt. Auch die Ozonbelastung nimmt stark zu und führt bei vielen Menschen zur Reizungen der Augen und der Atem-wege.
Meines Erachtens wird die Klimaerwärmung die Ärmsten der Armen am härtesten tref-fen. Fluten und Dürre werden ihnen das ohnehin schon harte Leben noch erschweren. Diese Menschen haben sowieso grosse Mühe, sauberes Trinkwasser zu finden. Die Dür-reperiode wird in Afrika bewirken, dass die Menschen unter Wassermangel leiden wer-den.
Wo bleibt der Regen?
Mir ist aufgefallen, dass ich viele Meldungen über den Klimawandeln überlesen und mehr oder weniger einfach so hinnehme. Genau so wie der Krieg im Irak oder Meldungen aus dem Palästinensergebiet.
Ich las nur die Schlagzeilen und dann nicht mehr weiter. Erst als ich über das Thema nachhaltige Entwicklung blogen musste begann ich, die Artikel wieder vollständig durch zu lesen.
Dabei ist mir zum Beispiel ein Artikel in der Tageszeitung 20minuten aufgefallen. Der Titel lautete: „Knochentrockener April – Feuerverbot in sechs Kantonen“. Erst da ist mir richtig bewusst geworden, dass es seit mehr als drei Wochen nicht mehr geregnet hat. Die Erde ist trocken und die Pollen- und Ozonkonzentration in der Luft übermässig. Gerade mich als Heuschnupfen-Allergiker würde es freuen und erleichtern, wenn die Pollen wieder einmal abgeschwemmt würden. Der Regenmangel wirkt sich aber auch negativ auf das Pflanzenwachstum aus und die Waldbrandgefahr nimmt stetig zu. Auch die Ozonbelastung bleibt wegen der starken Sonneneinstrahlung hoch. Ursache für das Ozon sind die Abgase aus Verkehr, Haushalt und Industrie.
Eine Wetteränderung ist laut Meteo in nächster Zeit nicht in Sicht. Heute (Dienstag, 24.4.07) sollen die Temperaturen im Süden und im Wallis sogar bis auf 28 Grad steigen und auch im Norden wird die Sommermarke von 25 Grad erreicht – dies ist rund 10 Grad mehr als an einem typischen Apriltag.
Für mich kommt da unweigerlich die Frage auf „Was tun?“ oder noch viel präziser „Was kann ICH tun?“
Wenn ich das Problem auf das Dreiecksmodell Ökologie, Ökonomie, Soziale übertrage kommt mir folgendes in den Sinn: Die Natur leidet, weil wir der Erde, so wie wir mit ihr umgehen immer mehr Schaden zufügen. Diesen Schaden betrifft aber letztlich auch uns: Immer mehr Menschen haben Allergien oder leiden an Atemwegserkrankungen oder es gehen Ernteerträge aus verloren oder irgendwann hat es kein Wasser mehr. Das ganze ist ein Kreislauf, der irgendwie durchbrochen werden muss. Aber wie???
Freitag, 20. April 2007
Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Wenn ich in meiner Umgebung nach nachhaltiger Entwicklung ausschau halte, so kommen mir spontan die Themen: Recycling, Glas-und Petentsorgung, Kompostierung usw. in den Sinn.
Die Abfalltrennung in meiner Umgebung empfinde ich sinnvoll und bemühe mich deshalb auch darum, den Abfall naturfreundlich zu trennen.
Defizite
Ich denke mir, dass die Bürger der Schweiz noch schärfere Vorgaben vom Staat erhalten müssten, um sich noch mehr an der Entwicklung der nachhaltigen Zukunft zu beteiligen.
Wenn der Staat einheitlichere und genauere oder eben schärfere Vorgaben in Bezug auf den Umgang mit unserer Umwelt geben würde, wäre es möglich, dass die Gesellschaft sich mehr um dieses Thema kümmern würde.
Was löst es in mir aus?
Es löst in mir aus, dass ich mich selber entscheiden muss, wie wichtig dieses Thema für mich ist.
Ich denke auch, dass die Mehrheit der schweizerischen Bevölkerung interessiert wäre, aber dass das Thema "Nachhaltige Zukunft" nicht allen bewusst ist, und somit auch nicht umgesetzt wird.
Bezug zum Thema
Positiv in Bezug auf das Thema Afrika finde ich, dass wir so als Schweizer ein Bewusstsein für unsere Umwelt pflegen können.
In Afrika leben die Menschen noch viel intensiver mit der Natur zusammen, was mich dazu bewegt, auch der Natur in meiner Umgebung Sorge zu tragen.
Mittwoch, 18. April 2007
In meinem Alltag trage ich zur nachhaltigen Entwicklung bei, in dem ich den Müll sortiere. Beim Einkaufen achte ich darauf, wenige Produkte zu kaufen, die übermässiges Verpackungsmaterial aufweisen. Ich versuche auch öfters den Zug zu nehmen, wobei ich offen zugeben muss, dass mir das nicht immer gelingt. Aus Zeitgründen oder auch aus Bequemlichkeit nehme ich auch oft das Auto. Seit kurzem habe ich begonnen zu biken und radle für kurze Strecken lieber anstatt das Auto zu nehmen. Während der Heizperiode achte ich darauf, die Fenster nicht ständig offen zu lassen. Als Raucherin trage ich auch etwas zur Luftverschmutzung bei und gefährde die Gesundheit meiner Mitmenschen, aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich die Zigarettenstummel nicht auf den Boden werfe, sondern in den Aschenbecher.
Defizite
Defizite entdecke ich bei der verschwenderischen Haltung meiner Mitmenschen bezüglich Nahrungsmittel, Müllentsorgung und Verkehrsmitteln.
Ich werde wütend, wenn ich sehe, dass jemand den Motor laufen lässt, wenn er kurz in die Bäckerei geht, um etwas zu kaufen. Ich weiss, dass sich Menschen sehr schwer ändern und aus diesem Grund denke ich nicht, dass es etwas bringt, wenn ich etwas sage. Aber den Menschen, die mir nahe stehen, sage ich auch, wenn mir etwas an ihrer Haltung und Handlung bezüglich der nachhaltigen Entwicklung nicht passt.
Afrika
In Afrika gibt es keine Kehrichtsverbrennungsanlagen, ausser vielleicht in grösseren Agglomerationen. Die Menschen dort sind nicht aufgeklärt bezüglich Mülltrennung und dadurch sind sie gar nicht in der Lage, die Folgen ihres Handelns abzuschätzen. In Afrika haben die Menschen andere Prioritäten. Was bei uns als selbstverständlich erscheint, ist in Afrika ein Luxus wie zum Beispiel sauberes Trinkwasser.
Im Bereich der Ökologie achte ich vor allem darauf, dass ich wirklich den Abfall trenne. Ausserdem fahre ich nicht mit dem Auto kurz irgendwo hin, wo ich nicht das Fahrrad nehmen oder zu Fuss gehen könnte.
Essensresten wegzuwerfen bereitet mir extrem Mühe, deshalb achte ich darauf, dass ich das wirklich selten tun muss.
Defizite:
Allgemein schaue ich weniger auf Verpackungen oder auf Labels, die den fairen Handel fördern.
In Bezug auf Afrika:
Ich denke in Afrika leben viele Leute noch naturbewusster und tragen deshalb mehr Sorge zu ihrer Umwelt. Trotzdem ist da sicher noch ein riesiger Handlungsbedarf in Sachen Soziales und Ökonomie. Die Aufklärung durch die reicheren Länder finde ich deshalb sehr wichtig, damit auch hier eine nachhaltige Zukunft garantiert ist.
Dienstag, 17. April 2007
Ich und die Gesellschaft
Ich muss zugeben, dass ich persönlich nicht allzu viel, oder besser gesagt nicht so viel wie ich könnte oder eigentlich will, zur nachhaltigen Entwicklung beitrage. Ich recycle so gut es geht und gehe sehr verantwortungsbewusst mit Nahrungsmitteln um, d.h. ich werfe keine Nahrungsmittel weg, versuche also alle Resten wieder zu verwenden oder zu verschenken. Immer öfters kaufe ich auch Bio Sachen. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass es mir oft zu teuer ist. Wenn ich es mir aber genau überlege wäre es aber sehr sinnvoll.
In letzter Zeit benutze ich oft das Auto antstatt den Zug. Ich bin mir völlig bewusst, dass dies keine Hilfe zur nachhaltigen Entwicklung ist, doch in der jetztigen strengen Zeit bin ich sehr froh um die 2 Stunden, die ich täglich spare.
Defizite
Grosse Defizite bei der ganzen Gesellschaft sehe ich vorallem bei den Themen
Verkehrsmittel, Verpackungen, Müll und Verschwendung von Lebensmitteln. Ich beobachte oft, dass viele Menschen überhaupt nicht auf die Abfalltrennung achten und sehr verschwenderisch mit den Lebensmitteln umgehen. Für mich ist das sehr schlimm wenn ich sehe, wie andere ihre Essensresten wegwerfen und ich weiss wie viele Menschen auf der Welt Hunger leiden. Ich sehe es aber nicht als meine Aufgabe an, andere zu ermahnen besser auf unsere Erde und ihre Ressourcen zu achten. Natürlich versuche ich, bei Menschen, die mir nahe stehen, eine Diskusion auszulösen. Aber leider hilft dies nicht immer oder führt nur kurzfristig zu Erfolg.
Solche Beobachtungen lösen bei mir Angst, Ärger, Wut und auch viel Hilfslosigkeit von meiner Seite aus. Oft habe ich aber auch gar nicht die Energie mich täglich mit diesem Thema zu befassen, denn es ist sehr ernüchtern was herauskommt.
NE und Afrika
In Bezug zu Afrika kann ich nur folgendes sagen. Sicherlich findet in Afrika noch weniger statt zum Thema nachhaltige Entwicklung. Doch ich will diese Menschen auch ein bisschen in Schutz nehmen, denn ich denke, dass sie gar nicht das Wissen über die Erde und ihre Probleme haben so wie wir. Und auch wenn sie es hätten, wer hat schon die Energie sich Sorgen über solche Dinge zu machen, wenn man nicht mal weiss ob man genug zu essen für die Kinder besorgen kann. Geld spielt bei diesen Sachen sicherlich auch eine Rolle. Wenn nicht mal genug Geld für Nahrungsmittel für alle da ist, wie soll dann eine Recyclinganlage finanziert werden?
Abfall
Spontan kommt mir der Abfall und die Abfalltrennung als positives Element von nachhaltiger Entwicklung in den Sinn. Ich achte darauf, denn Müll nach Büchsen, Aluminium, Petflaschen, Batterien etc. zu trennen. Zudem sammle ich Zeitungen und Karton, welche ich einmal im Monat der Zeitungs - bzw. Kartonabfuhr mitgebe. Rüstabfälle werden im garteneigenen Kompost kompostiert und später als Erde wieder der Natur zugeführt.
Ich versuche etwas zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen, indem ich qualitativ hochwertige Produkte kaufe, die lange halten und deshalb weniger Abfall verursachen. Zudem ist es mir wichtig beim Einkaufen Produkte zu kaufen, die nicht einen Berg voll Abfall mit sich bringen. So achte ich beispielsweise darauf, nicht für jede Frucht einen separten Plastiksack zu nehmen.
Defizite
Oft steht der Preis eines Produktes im Vordergrund und nicht etwa, die Verpackung oder die Qualität. Aber auch ich kaufe ab und zu ein Produkt, das schön aussieht, dafür aber viel Abfall produziert oder günstig ist, dafür nicht so lange hält. Ich denke es ist wichtig, ein gesundes Mittelmass zu finden.
Bezug zu unserem Gruppen-Thema Afrika
Aus Erzählungen von Leuten, die Afrika schon einmal besucht haben, weiss ich, dass eine Abfalltrennung auf diesem Kontinent kaum stattfindet. Zumindest in Kenya wurden die Abfälle offen in Hinterhöfen gelagert und von Zeit zu Zeit abgeholt. In der Zwischenzeit konnten sich Affen, vielleicht auch Menschen davon ernähren. Überall hiengen Plastiksäcke an den Bäumen und lag Abfall am Strassenrand. Dies zeigt mir, dass es ganz unterschiedliche Vorstellungen im Umgang mit Abfall bzw. Recycling auf der Welt gibt. Vielleicht besitzen sie das Know-how nicht, vielleicht fehlt ihnen aber auch schlichtweg das Geld um den Abfall sauber zu trennen und zu vernichten.