Ich habe mir bis jetzt keine grossen Sorgen über das anhaltende schöne Wetter ge-macht. Mir war schon bewusst, dass es für diese Jahreszeit zu warm war, aber ich war mir den Folgen, dieser Trockenheit nicht bewusst. Erst der Wochenimpuls brachte mich zum Nachdenken und zum genaueren Wahrnehmen der ganzen Situation mit der Klima-erwärmung.
In den letzten Tagen habe ich Zeitungsartikel zum Thema Klimawandel gelesen und auch in den Nachrichten wurde der warme April auseinandergenommen. Das anhaltende schö-ne Wetter führte bisher zu deutlich übernormalen Temperaturen und trockenen Ver-hältnissen. Infolge der Wärme und des Niederschlagsmangels herrscht in der ganzen Schweiz erhöhte Waldbrandgefahr. Eine Entspannung der Lage ist im Moment nicht in Sicht. Heute Morgen habe ich in der Tageszeitung 20minuten gelesen, dass Nidwalden sogar in gefährdeten Regionen Rauchverbot erlässt.
Die Klimaerwärmung ist vorwiegend durch menschliche Tätigkeiten verursacht worden. Hauptursache ist die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl, Benzin und Gas. Die Folgen unseres rücksichtslosen Handelns sind für die Natur, für die Wirtschaft und für uns Menschen enorm. Die negative Auswirkung der Klimaerwärmung zeigt sich zum Bei-spiel in Form von Trockenheit, die zu Ernteverlusten führt. Auch die Ozonbelastung nimmt stark zu und führt bei vielen Menschen zur Reizungen der Augen und der Atem-wege.
Meines Erachtens wird die Klimaerwärmung die Ärmsten der Armen am härtesten tref-fen. Fluten und Dürre werden ihnen das ohnehin schon harte Leben noch erschweren. Diese Menschen haben sowieso grosse Mühe, sauberes Trinkwasser zu finden. Die Dür-reperiode wird in Afrika bewirken, dass die Menschen unter Wassermangel leiden wer-den.
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4 Kommentare:
Es geht mir ähnlich wie dir, ich habe vor dem Auftrag immer weggeschaut oder das Radio ausgeschalten, weil ich dachte, dass ich sowieso nichts dagegen tun kann. Ich werde jedoch für die Zukunft versuchen mich ein bisschen zu bessern um das Beste für die Zukunft unsere Kinder zu tun.
Deine Verknüpfung zu Afrika finde ich super, es wird tatsächlich so sein, dass es die Menschen dort am meinsten trifft. Sie haben ja auch keine Möglichkeit dagegen anzukämpfen.
ich habe bis zum letzten jahr auch nicht so auf dürreperioden und anhaltendes schönes wetter geachtet, aber seit ich letztes jahr, als ich eine woche für die gemeinde arbeitete, mit dem ganzen team jeden tag nur tränken musste und wir sogar die feuerwehrschläuche ausleihen mussten, damit wir alle pflanzen auch wirklich bewässern konnten, mache ich mir schon manchmal meine gedanken.
auch weil ich seit diesem jahr einen eigenen garten habe, welcher noch keinen einzigen tropfen regen gesehen hat!!! also bleibt mir nichts anderes übrig, als alles mit dem gartenschlauch zu tränken, was ich eigentlich nicht unbedingt gut finde, aber besser, als dass alles im garten verreckt.
Mir gefällt, wie du das Thema mit Afrika verbunden hast. An das habe ich noch gar nicht gedacht. Wie wirds denn denen wohl in 10 Jahren gehen? Haben die dann gar kein Wasser mehr zur Verfügung?
Ich ging heute Abend in der Linthebene skaten und war schockiert, wie ausgetrocknet die Felder und Böschungen sind (zum Teil hatte es schon Risse im Boden) und wie wenig Wasser unsere Flüsse bringen.
Wo das wohl hinführt???
Ich sitze im Sommer oft mit meinen Freunden am See und geniesse das schöne Wetter. Dieses Jahr haben wir bereits anfangs April zum ersten mal am See gegrillt. Ich habe mir dabei nicht viel gedacht. Doch durch die ganzen Berichte zum Thema Klimaerwärmung bin ich doch ins grübeln gekommen. Ich denke vor allem auch an die grossen Waldbrände, die es dieses Jahr vielleicht auch wieder geben wird. Wir müssen endlich etwas unternehmen, auch wenn jeder einzelne nur einen kleinen Beitrag dazu macht!
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