Impulse für meinen Zukünftigen Unterricht:
„Auch der Weg von 100'000 Meilen beginnt mit einem ersten Schritt“. Dieses Zitat scheint mir wesentlich für die Arbeit mit der Agenda 21 bzw. zum Thema nachhaltige Entwicklung/nachhaltige Zukunft in meinem Unterricht.
Der Artikel beschreibt viele spannende Projekte von Schulklasse, Schulteams und ganzen Schulhäusern. Mir gefällt zum Beispiel die Idee mit einer Klasse aus einem anderen Kontinent in Kontakt zu stehen oder in einem Schaufenster eines Kaufhauses das Schwinden der Arten einem breiten Publikum bewusst zu machen. Also den „Mikrokosmos Schule“ zu verlassen und die Öffentlichkeit anzusprechen. Meine Frage liegt momentan aber eher darin, wie ich das Thema nachhaltige Entwicklung im Kindergarten thematisieren kann. Viele der beschriebenen Projekte richten sich an ältere Schüler und erfordern ein komplexes Verständnis der Abläufe auf der Welt.
Als ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe, ist mir aufgefallen, dass solche Aspekte aber gut auch im Kindergarten, einfach im kleineren Rahmen, thematisiert werden könne. Das kann zum Beispiel beim Znüni anfangen. Ich könnte mit den Kindern ein Gespräch darüber führen, woher ihre Produkte kommen, wer sie wohl angebaut hat und welchen Weg sie zurücklegten, bis sie in ihrem Znüni-Täschli landeten. Auch das Schwinden der Artenvielfalt, beispielsweise bei den Tieren könnte anhand von Bildern aufgegriffen werden. Mir ist bewusst geworden, dass ich im kleinen, mit alltäglichen Dingen beginnen muss, bevor ich auf komplexe Zusammenhänge schliessen kann. Deshalb habe ich auch das Zitat gang am Anfang gewählt – einen Schritt zu tun ist besser, als sich nicht von der Stelle zu rühren.
Als Schweizer-Schulklasse wäre es beispielsweise möglich, Brief oder Email Kontakt mit einer Afrikanischen Klasse aufzunehmen um ihre Lebensweisen und Vorstellungen in Bezug auf nachhaltige Entwicklung kenne zu lernen.
1 Kommentar:
Dein Eingangszitat finde ich wirklich treffend. Um ein Ziel zu erreichen, muss zuerst ein kleiner Schritt gemacht werden. Warum soll das nicht bei uns in der Schule sein? Auch der Gedanke, "den Mikrokosmos der Schule zu verlassen" finde ich sehr spannend. Ich bin sowieso der Meinung, dass Schule nicht ein für sich alleine stehendes Gebilde sein soll sondern ein Teil unserer Gemeinschaft sein sollte. Das heisst auch, dass sie sich in der Gemeinde engagiert. Zudem denke ich auch, dass das Projekt einer Partnerschule von einem anderen Kontinent eine grosse Chance für unsere Kinder wäre, mehr über Verschwendung nachzudenken. Denn unsere Kinder wachsen in einem relativen Wohlstand auf und kennen die wirklichen Probleme unseres Planeten gar nicht.
Roland Christandl LG C04
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