Es ist immer wieder erstaunlich wie vielfältig wir vernetzt und aufeinander angewiesen sind, ohne es zu merken.
Diese Woche war es spannend zu überlegen, woher gewisse Nahrungsmittel kommen und wie sie hier her gelangen. Von welchen Produkten können wir schon genau sagen, welchen Weg sie gemacht haben. Die Produzenten und die Konsumenten haben nur in wenigen Fällen direkt etwas miteinander zu tun. Wenn ich zum Beispiel vom Bauernhof meiner Tante Äpfel oder Eier hole, dann weiss ich woher sie kommen und welche Arbeit dahinter steckt, weil ich auch schon mitgeholfen habe. Esse ich aber zum Beispiel eine Portion Reis, dann weiss ich das nicht genau.
Am Montag im M&U Unterricht sahen wir einen Film zur Herstellung des Kakaos bzw. der Schokolade. Für mich war es sehr spannend zu sehen, wie viel Arbeit wirklich dahinter steckt. Jetzt denke ich beim Konsum von Schokolade oft daran.
Seit ich selbst im Dienstleistungsbereich einen Nebenjob habe, weiss ich auch wie es ist, wenn die Kunden genervt etwas wollen oder nur Kritik ausüben können. Ich achte mich deshalb, dass ich stets freundlich zu solchem Personal bin.
Beziehungen zu pflegen finde ich äusserst wichtig. Zur Zeit merke ich aber, dass die schulische Belastung, sowie die unsichere Zukunftslage an meinen Nerven zerren und es nicht immer einfach ist fair zu den anderen zu sein.
Eine ideale Beziehung lebt von Geben und Nehmen, Rücksicht und Vertrauen. Im Moment ist mir besonders die Beziehung zu meinem Freund und zu seiner Tochter sehr wichtig. Gerade die Beziehung zu einem kleinen Kind empfinde ich als sehr wertvoll, denn man gibt ihnen sehr viel, aber was sie zurückgeben, kann man gar nicht mehr überbieten.
In Afrika sind die Leute noch mehr aufeinander angewiesen, denn ohne einandern (zum Beispiel Arbeit auf dem Feld) geht es nicht. Auch wir sind mit Afrika verbunden, indem wir Rohstoffe importieren. Hier können wir durch Labels etwas für sie tun.
Die Beziehung untereinander ist dort vermutlich anders aufgebaut. Da zählt die Gemeinschaft noch mehr als die Individualität und somit wird auch mehr aufeinander geachtet.
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