Montag, 14. Mai 2007

Warum ich nachhaltig lebe!

Mich motiviert vor Allem der Gedanke an meine Kinder, die ich einmal haben möchte, nachhaltig zu handeln. Ich möchte nicht, dass sie auf einem Planeten leben, auf dem sie auf die Schönheit der Natur verzichten müssen. Natürlich kommt auch mein Verantwortungsgefühl zum Zuge, ich möchte Rücksicht nehmen auf die anderen Lebewesen. Ich möchte auch nicht, dass man mit mir so rücksichtslos umgeht. Mich macht es wütend, wenn ich Menschen sehe, die allen Abfall auf den Boden schmeissen, unachtsam mit Tieren und Pflanzen umgehen und sich überhaupt nicht bewusst sind, was sie mit all dem anrichten.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich auch nicht immer gleich intensiv nachhaltig handle. Dies kommt ganz auf meine Stimmung und meine Zeit für mich an. Wenn ich total im Stress bin, gehen solche Sachen unter, was eigentlich sehr schade ist, aber ziemlich schwierig dagegenzusteuern.


Wie sieht das wohl in Afrika aus!? Ich glaube nicht, dass sich die Menschen in Afrika so bewusst sind, was sie der Erde antun, wenn sie nicht nachhaltig leben. Bei vielen Menschen muss diese Frage aber auch gar nicht aufkommen, weil sie z.B. gar nicht verschwenderisch leben können, weil sie froh sind, wenn sie etwas zu essen haben. Ich glaube es gibt dort viele Menschen, die mit der Natur in einer Symbiose leben. Sie brauchen zwar die Pflanzen und Tiere, aber nur soweit sich diese wieder erholen können, d.h. es nicht schädlich für sie ist. Natürlich sind nicht alle Menschen in Afrika so, aber ich denke es gibt immer noch solche.
Ich denke oft an die Menschen in Afrika, vor Allem wenn ich mal, was ich sehr selten mache, essen wegschmeisse, weil es nicht mehr gut ist. Genau in solchen Momenten kommen mir diese Menschen in den Sinn. Ich habe dann oft ein schlechtes Gewissen, dies finde ich jedoch positiv, weil mich dies davon abhält, dies öfters als nötig zu tun.



6 Kommentare:

ninJa hat gesagt…

Da kann ich dir nur recht geben. Auch für mich sind die Kinder die grösste Motivation. Und ich bin auch sehr froh, dass ich den Schülern dieses nachhaltige Denken ein wenig weitergeben kann. Somit gibt mir auch mein Beruf Motivation. Denn wenn es die Kinder nicht zuhause oder in der Schule lernen, wo dann?!

sb hat gesagt…

Ich finde das, was du zu Afrika geschrieben hast echt spannend. Es ist schwierig sich vorzustellen, dass sich diesen Menschen das Problem der nachhaltigen Entwicklung gar nicht so stellt wie uns. Sie leben zwar auf der gleichen Welt, tragen aber nichts oder nur sehr wenig zur Zerstörung dieses Lebensraumes bei. Das finde ich eigentlich sehr traurig...

rena hat gesagt…

Es stimmt, was "ninja" in ihrem Kommentar sagt: Die Schülerinnen und Schüler sollten Motivation genug sein, nachhaltig zu handeln. Wir müssen für sie ein Vorbild sein. Denn wir sind neben dem Eltern- und Bekanntenkreis wichtige Bezugspersonen und können gerade im frühen Alter noch Einfluss haben. Zudem sollten wir auch an die Kinder dieser Kinder und deren Kinder denken.

Sirin hat gesagt…

Ich denke auch, dass die Frage, nachhaltig zu handeln und zu leben, bei den meisten Menschen gar nicht aufkommen kann, weil sie im Leben andere Prioritäten haben. Ihnen fehlt es überhaupt an nötigen Mitteln und an der Aufklärung, was nachhaltige Handlung anbelangt.

Carmen hat gesagt…

Mir geht es genau gleich mit dem Essen fortwerfen. Ich denke immer, da gibt es Leute auf unsere Welt, die wären sehr sehr dankbar um diese Nahrung und ich schmeisse sie einfach weg. Dann fällt mir jeweils auf, in welchem Überfluss wir leben. Wir haben so viel, dass wir manchmal gar nicht alles essen können... Das motiviert mich dann, nur soviel zu kaufen oder zu kochen, wie ich auch wirklich essen mag.

m&u hat gesagt…

Ich finde deine Gedanken zum nachhaltigen Handlen sehr interessant. Mir fällt es im Stress auch oft schwer, nachhaltig zu handlen, da es einfach neben all dem anderen untergeht. Schade!!