Dienstag, 1. Mai 2007

Achtsamkeit

Gerade bei diesem schönen Wetter fällt mir die Achtsamkeit in der Natur nicht schwer. Während meinen Velotouren geniesse ich einmal mehr die frische Luft, die blühenden Wiesen und den rauschenden Fluss.
Allgemein habe ich mir wirklich vorgenommen, den Alltag etwas achtsamer zu begehen. Auf kleine Dinge mehr zu achten und auch vermehrt zu geniessen.

Achtsam soll man aber auch mit den Mitmenschen umgehen, egal ob gross, klein, weiss oder schwarz. Genau da finde ich hier direkt einen Bezugspunkt zu den hier lebenden Afrikanern. Diesen Leuten sollte man genauso achtsam entgegentreten wie wir das selbst für uns wünschen.

Ich denke, dass die Naturvölker in Afrika mehr auf ihre natürlichen Ressourcen achten, weil sie auch viel direkter darauf angewiesen sind. Da könnten wir noch einiges von ihnen lernen, denn auch wer im Überfluss lebt, sollte nicht vergessen, dass das alles nicht so selbstverständlich ist.

4 Kommentare:

Sirin hat gesagt…

Mir ist es in der letzten Zeit ähnlich ergangen wie dir. Als ich in der freien Natur war, konnte ich alles intensiver wahrnehmen und auch geniessen. Ich bin der Meinung, dass wir uns das bewusste Wahrnehmen immer wieder ins Gedächtnis rufen müssen, damit wir nicht vom Alltag eingeholt werden. Auch die Kleinigkeiten um uns herum oder Sachen, die wir für selbstverständlich ansehen, verdienen unsere Aufmerksamkeit. Ich habe mir wirklich vorgenommen, mit geschärften Sinnen durchs Leben zu gehen.

lh hat gesagt…

Mir geht es auch gleich, wie dir. Ich bin sehr oft draussen und nehme die Natur mit all ihren Seiten wahr. Dadurch kann ich auch Energie tanken. Doch leider gibt es immer mehr Menschen, die dies nicht so sehen und mit der Umwelt unachtsam umgehen und sie dadurch zerstören.
Zu deinem letzten erwähnten Punkt: Ich glaube, dass wir Menschen, die im Überfluss leben, erst alles nicht mehr als selbstverständlich hinnehmen, wenn wir selber am eigenen Leibe erlebt haben, wie es ist, wenn es nicht mehr vorhanden ist. Vorher wird das bei wenigen möglich sein.

Carmen hat gesagt…

Mir geht es gleich wie dir. Ich geniesse die Zeit in der freien Natur und wenn ich aufmerksam herumschaue, fallen mir 1000 Dinge auf, die ich noch nie zuvor wahrgenommen habe. Ich geniesse die Ruhe oder Gespräche mit jemanden beim Inlinen oder Spazieren. Leider sind solche Momente viel zu selten, weil wir glauben, wir dürfen uns keine Zeit nehmen um diese Augenblicke zu geniessen. Ich habe mir vorgenommen, bewusster solche Momente zu schaffen.

Seera hat gesagt…

Wie auch den anderen geht es mir oft ähnlich. Ich bewege mich auch oft in der Natur und dabei kann ich abschalten und die kleinen wunderschönen Dinge der Natur geniessen. Vorallem wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin geht es mir super, es freut mich immer, wie er freudenstrahlend auf einen zurast. Zur Zeit ist es jedoch auch für mich schwieriger mir Zeit zu nehmen für Ausflüge, aber wenn die Prüfungen vorbei sind, werde ich das sicherlich ändern.