Was mich zu nachhaltigem handeln motiviert:
In erster Linie denke ich, dass ich oft nachhaltig handle, weil ich so erzogen wurde. So wurde mir zum Beispiel immer wieder gesagt, dass man den Abfall nicht auf den Boden wirft oder das Licht brennen lässt, wenn man nicht im Raum ist.
Wenn ich beispielsweise die Klimaveränderungen am eigenen Leib erlebe, motiviert mich das ebenfalls zum nachhaltigen Handeln. So litt ich beispielsweise dieses Jahr schon aussergewöhnlich früh an Heuschnupfen – das gibt mir zu denken und motiviert mich zum Handeln. Ich frage mich aber jeweils, was ich konkret dagegen tun könnte.
Ein anderer Aspekt ist der Gedanke an die Nachgeborenen. Ich möchte, dass auch sie in einer Welt mit Wäldern und unbebauten Wisen, mit gesunder Luft zum atmen und sauberem Wasser aufwachsen können.
Am nachhaltigen Handeln hindert mich am meisten die Bequemlichkeit und das Geld. Ich nehme zum Beispiel manchmal das Auto – obwohl ich auch den Zug benutzen könnte oder entscheide mich für ein günstigeres Produkt, das jedoch nicht aus fairem Handel stammt oder von weit her eingeflogen wurde.
3 Kommentare:
Wenn ich so Deinen Blog lese, stellt sich die Frage, ob sich die Abfalltrennung wirklich in den Vordergrund drängt, wenn es einem an dem Nötigsten fehlt. Und wer denn all den Abfall herbringt. Ich glaube nicht, dass alles gute von Europa mit dem Fortschritt, der in Afrika gekommen ist positiv ist. Manchmal frage ich mich, ob nicht gerade die Abhängigkeit dieses Landes an den Industriestaaten, die Armut verursachte.
Wo stände Afrika, wenn es sich in Ihrem Tempo entwickelt hätte? Wäre es dann eine Oase für westliche Aussteiger, die genug vom Konsumleben haben?
Benedikte Corrodi LG04B
Beim Lesen deines Posts habe ich mir mal wieder die Frage gestellt: wie sinnvoll ist es, heutzutage Kinder in die Welt zu stellen? Mir ist völlig klar, dass gar keine Kinder auch keine Lösung sind - woher kämen dann die Menschen mit umweltfreundlicheren Ideen? - aber irgendwie scheint sich keiner dessen bewusst zu sein, was wir zur Zeit mit der Erde machen. Erhalten wir sie wirklich für spätere Generationen?
Vielleicht wäre es ja wirklich besser gewesen, keine anderen Kulturen zu "zivilisieren" und einfach mal zu schauen, welcher Lebensstil der Erde wirklich am zuträglichsten ist.
Ich habe mir bei meinem Blog diese Woche sehr ähnliche Gedanken gemacht. Ich habe bemerkt, dass ich erst dann bereit bin etwas an meinen Gewohnheiten zu ändern, wenn ich selbst unter den Veränderungen in unserer Umwelt leide. Bei mir sind das Z.B. Kopfschmerzen an warmen Sommertagen mit hohem Ozonwert.
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