Am Wochenende habe ich mir Zeit genommen, und bin am See entlang spaziert. Zuerst war ich sehr unruhig und konnte nicht abschalten. Mir gingen tausend Sachen durch den Kopf. Ich hatte wirklich Mühe, mich auf die Natur einzulassen. Aber als ich mich auf eine Bank setzte, konnte ich mich ganz und gar auf die Natur konzentrieren.
Mir fielen plötzlich unzählige Einzelheiten auf wie die herumfliegenden Blüten der Bäume, der Sonnenuntergang, die Farbe des Sees und des Himmels, die herrliche warme Abendluft und das zwitschern der Vögel. Ich sog alles in mich auf und bemerkte auf einmal, dass in mir ein Gefühl der Ausgeglichenheit und Sinnlichkeit aufstieg. Ich liess mich faszinieren von all diesen Schönheiten und war einfach glücklich, ein Teil der Natur zu sein.
Für mich ist die Natur ein Fluchtort vor dem Alltagsstress und eine „Energietankstelle“. Ich bin der Meinung, dass wir die Natur nicht nur brauchen, um physisch zu überleben, sondern auch für unser psychisches und seelisches Wohlergehen.
Erkenntnisse für unser Blogthema:
Ich denke, dass sich die Menschen in Afrika nicht extra Zeit nehmen müssen, um sich mit der Natur auseinander zu setzen oder um die Natur zu geniessen. Sie setzen sich andere Prioritäten im Leben und lassen sich nicht von Terminen unter Druck setzen, so dass sie keine Zeit mehr finden, die Schönheiten der Natur bewusst wahrzunehmen. In meinen Augen nehmen sie die Zeichen der Natur bewusster wahr und können sie auch besser interpretieren.
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2 Kommentare:
Deinen Post finde ich sehr spannend. Mir geht es sehr ähnlich wenn ich in der Natur bin, ich kann mich auch faszinieren lassen, aber oft nur, wenn ich mir das bewusst vornehme, sonst lasse ich mich schnell von meinen Gedanken ablenken. Ganz klar ist die Natur wichtig für unser psychisches Wohlergehen. Vorallem die Sonne kann einem ganz viel Glücksgefühle bescheren, die einem Kraft für den Tag geben.
Du hast dein Erlebnis in der Natur sehr eindrücklich beschrieben. Mir geht es oft auch so. Schnell übersieht man kleine Sachen, die einem nur auffallen, wenn man sich auf die Natur einlässt und genauer hinschaut. Oft wünsche ich mir mehr solche Momente, vor allem in der zjetzigen stressigen Zeit.
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